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ÜBER MICH

Als Tschernobyl in die Luft flog, war ich sechs Jahre alt. Meine T-Shirts waren von Greenpeace. Den Grünen Punkt lernte ich mit zehn kennen. Meine Eltern waren Öko-Pioniere und unser Gemüse selbst angebaut. Ich ging auf die Waldorfschule und lebte zeitweise vegetarisch.

Meine Umweltschützer-Karriere schien vorprogrammiert. Doch als Teenie will man rebellieren und wenn dafür das spießige Elternhaus fehlt, finden sich andere Wege. Der wichtigste Kauf für meine erste eigene Wohnung waren Küchenrolle und Maggie-Tütchen. Nachhaltigkeit und Bio-Produkte waren für mich kein Thema mehr. Lange Jahre habe ich mein Umweltbewusstsein aus den Augen verloren. Ich habe zwar Müll getrennt, aber der Rest war mir egal.

Wann das Umdenken begonnen hat, kann ich nicht sagen. Fukushima 2011 hat mich zum Ökostromabnehmer gemacht. Eine Reise nach Bali zum Plastiktütengegner. Und als Liebhaberin guten Essens, lege ich schon länger großen Wert auf artgerechte Tierhaltung, biologischen Anbau und fair gehandelte Lebensmittel. Ein Auto hatte ich nie, aber mein Fahrrad ist mir in den letzten Jahren zum treuen Begleiter geworden.

Mit diesem Blog möchte ich ein Bewusstsein für die Missstände in unserer Gesellschaft zu schaffen, aufklären und Alternativen anbieten. Denn oft kann man mit kleinen Veränderungen schon ziemlich viel bewirken.